Einen einzigen Euro: 99-Jahres-Pacht für den Ex-Bürgermeister Glaser!
Immer mehr Leser kommen auf Attnang.info und versorgen mich mit, teils auch überflüssigen Informationen. Anlässlich des Feuerwehrdebakels, freiwillig vom Steuerzahler geblecht, wurde dem Ex-Bürgermeister Glaser ein 3,5 Tonnen Stein auf sein Wochenendgrundstück gesetzt.
Ist ja eh nur eine Gaudi – nein! nicht wie du denkst, der Bericht sei eine Gaudi – die Feuerwehr benutzte tatsächlich, von DIR Steuerknecht bezahltes, schweres Gerät, um dem Ex-Bürgermeister eine Gaudi zu bescheren. Genau mit diesem Gerät wurde auch das Grundstück vom Herrn Glaser mit Granitsteinen vergrößert. Herr Ex-Bürgermeister hat in Attnang wohl sehr solventen Personen große Gefallen getan.
Zurecht empörte Steuerzahler ließen mich wissen, dass dieses Grundstück ein 1-Euro-99-Jahres-Geschenk für Ex-BGM Glaser ist.
Hier der Link zum Wochenendhaus, welches größer ist, als mancher Hauptwohnsitz.
Hier auch noch ein direktes Bild:

Die Hausruck-Wohnungsgenossenschaft, deren Aufsichtsrat Herr Glaser noch immer ist, regiert Attnang. Keine Angst – dort tummeln sich nicht nur SPÖler, worüber ich demnächst Genaueres berichte.
Sonntag 2. August 2009 um 10:43
Herr Gerstl!
Anscheinend haben sie einen sehr schlechten Informan-ten, sonst würden sie nicht solche verleumderischen Aussagen verbreiten. Meine Frau und ich haben vor 10 Jahren dieses Grundstück, worauf der Stein steht, um den dreifachen Schätzpreis von der Stadtgemeinde Attnang- P. gekauft.Ich würde ihnen empfehlen, bevor sie Unwahrheiten über meine Person ins Internet stellen, sich bei mir zu erkundigen.Sie kennen mich ja und wissen, wie ich zu erreichen bin. L.Glaser
Sonntag 2. August 2009 um 14:01
Es freut mich, dass Sie sich zu diesem Thema äußern, denn im Bericht ist mir ein Fehler unterlaufen. Es ging nicht um einen Euro, sondern um einen Schilling. Seien wir doch froh, dass diese ohnehin getratschte Sache zur Sprache kommt, denn nur so kann einer Gerüchteküche der Garaus gemacht werden.
Wenn ich für diese Seite mehr Zeit fände, dann würde ich auch von einer angeblichen Gemeinde-Querulanz zu einer Grundstücksumwidmung berichten, die vor langer Zeit einer Tischlerei aus der Krise helfen sollte.
Es ist jedem Menschen mit tauglicher Intelligenz bekannt, dass Grundstücke ein Druck- als auch ein Belohnungsmittel sein können. Wer über Liegenschaften bestimmt, übt eindeutig Macht auf Menschen aus.
Wie das geht, zeigte mir die liebe Frau Maria Renner-Merkl ganz offen. Ich erinnere mich an den Beginn der Hundesportschule Vier-Pfoten am Spitzberg, wo es durch die Gemeinde sehr viele Probleme gab. Frau Renner-Merkl meinte damals vor Vereinspublikum, “wenn ich das in die Hand nehme, dann wird die Gemeinde tun was ich will”. Seither ist sie Obfrau des Clubs – alle anderen Versuche in Attnang einen Hundsportverein am Spitzberg zu betreiben, wurden von der Gemeinde erfolgreich verhindert.
Bringen wir doch einfach mehr Licht ins Dunkel.
Dienstag 4. August 2009 um 15:29
Dies kann ich mir nicht vorstellen, denn ich kaufte selbst mal eine Eigentumswohnung, zu der es ein Schätzgutachten gab. Die Wohnung wurde damals auf ATS 1,6 Mio. geschätzt und ich kaufte sie um genau 1 Million Schilling. Nie und nimmer hätte sich wer gefunden, der den dreifachen Schätzwert von 4,8 Millionen Schilling bezahlt hätte.
Ich denke, hier ist Ihnen ein Argumentationsfehler unterlaufen.
Freitag 4. September 2009 um 20:57
Der 3fache Schätzwert klingt sehr missglückt.
Auf Seite 15 rechts der letzten Attnanger Gemeindezeitung wird dieser Fall auf sehr interessante (auch missglückte) Weise erwähnt. Gibt es dazu noch einen Kommentar?
Mittwoch 21. Oktober 2009 um 13:58
Frage : Ist es muß oder so das der Hr. Ex Bürgermeister immer noch beschimpft wird…Lasst ihn doch mal in Ruhe, und lässt ihm doch seinen Lebensabend genissen…
Bin entsetzt was gewisse Gemeindebürger so schreiben..
Samstag 24. Oktober 2009 um 01:12
Lieber Thom,
niemand hat den Ex-Bürgermeister beschimpft oder verunglimpft, sondern hier wurde lediglich das ohnehin Geplauderte schriftliche festgehalten. Mittlerweile geht es gar nicht mehr um den einen Schilling oder Euro, sondern um viel mehr, nämlich darum, wie es möglich ist, dass der amtierende Bürgermeister vor 10 Jahren der eigenen Gemeinde eine Immobilie um den dreifachen Schätzwert abkauft. Warum tut das ein Mensch mit offensichtlich tauglicher Auffassungsgabe? Hast du dafür eine logische Erklärung? Hast du schon mal ein Moped, Auto, Haus oder eine Eigentumswohnung um den dreifachen Schätzwert ver- oder gekauft? Ich nicht.
Jetzt stellt sich natürlich die brennende Frage, ob nicht die Gemeinde, während der besagten Amtszeit, manche Dinge um den drei- oder vielfachen Schätzwert ge- oder verkauft – natürlich auf unsere Zins- und Steuerkosten – und gleichzeitig irgendjemands Vor- oder Nachteil begünstigt hat.
Interessant bleibt immerhin, dass alle kommunalen Ausgaben letztendlich von uns Konsumenten bezahlt werden. Wenn die Gemeinde finanziell verschrottet wird, dann zahlen das die Konsumenten durch die Verbraucherpreise, somit bist auch du von solchen pekuniären Katastrophen betroffen und musst gegebenenfalls mehr arbeiten oder kannst dir von geleisteter Arbeit weniger leisten.
Oder kaufst du dir etwa das Schnitzel um den dreifachen Marktwert? Dann könnte dir natürlich alles völlig wurscht sein.