Gute Gründe für eine 100%ige Wahlbeteiligung!

Die Politik vergleiche ich gerne mit dem Wrestling/Catchen, bei dem sich die Kontrahenten vor dem Publikum für viel Geld streiten, schlagen, schimpfen und beleidigen. Der politisch Interessierte begreift jedoch, dass dies nur eine Show ist, womit die Politiker ihre Berechtigung untermauern – sie machen sich vor uns wichtig, obgleich ihnen nur unser Geld und ihr erschlichenes Ansehen wichtig sind.

Dennoch ist es unbedingt erforderlich die Wahlen zu nützen, nämlich, um die Macht der etablierten Catcher/Politiker zu schwächen, die sie durch indirekt bezahlte Stammwähler erhalten.

Wer sind bezahlte Stammwähler? Freilich jene, die sich durch ihre Parteizugehörigkeit mit einem lockeren Amt oder Beruf bekleiden oder jene, die durch Regierungs- und Oppositionsparteien gute Geschäfte machen. Diese Leute gehen sicherlich wählen, weil sie gute finanzielle Gründe haben ihren Steuergeldverteiler an der Macht zu halten.

Was ist also zu tun? Wie können wir als Wähler diese Schauspieler der Politik ordentlich entmachten? Es geht nur mit einer ganz großen Wahlbeteiligung – am besten versuche ich dies an einem Rechenbeispiel zu erklären.

Nehmen wir mal an, in einem Ort mit 1000 Einwohnern gibt es eine Wahlbeteiligung von 70%.

  • 200 Leute wählen die SPÖ
  • 190 Leute wählen die ÖVP
  • 150 Leute wählen die FPÖ/das BZÖ
  • 120 Leuten wählen die Grünen
  • 40 Leute wählen sonstige Kleinparteien oder wählen ungültig
  • 300 Leute bleiben aus Frust zuhause.

Bei einer 70 %igen Wahlbeteiligung ergeben sich folgende Machtverhältnisse:

  • SPÖ = 28,57 %
  • ÖVP = 27,14 %
  • FPÖ/BZÖ = 21,43 %
  • GRÜNE = 17,14 %
  • Sonstige = 5,71 %

Nun ist gut zu erkennen, dass wieder die ewigen Großkropfigen an der Macht sind und für uns wertlose Koalitionen bilden dürfen. Wenn jedoch die Nichtwähler auch zur Wahl gingen und die ewigen Sieger nicht wählen, sondern „Sonstigen Parteien“ ihre Stimme gäben, dann sähen die Machtverhältnisse ganz anders aus.

Bei einer 100%igen Wahlbeteiligung ergibt sich folgendes Resultat.

  • 20 % für die SPÖ
  • 19 % für die ÖVP
  • 15 % für die FPÖ/das BZÖ
  • 12% für die GRÜNEN
  • 34% für die SONSTIGEN

Nun könnten sich die SONSTIGEN, so sie klug sind, den Koalitionspartner wählen.

Also liebe potentiellen Wähler, macht nicht wieder die Böcke zu Gärtnern, die nur die Früchte fremder Wertschöpfung abernten. Gib deine Stimme einer Partei, die sich noch nie etwas zu schulden hat kommen lassen. Wähle eine Kleinpartei, schwäche damit jene Schmarotzer, die ohnehin tagtäglich in allen Medien wahrzunehmen sind und sich hinter kitschigen, teuren, verlogenen Plakaten verstecken.

Sei ein Demokrat, denn das ist deine Pflicht!

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