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	<title>Attnang-Puchheim &#187; Allgemein</title>
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	<description>Feines, Kurioses, Schönes, Verwerfliches, Hinterlistiges der Stadt aus dem Salzkammergut!</description>
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		<title>Ihr k&#246;nnt mich alle am Arsch lecken! Ich lass mir das nicht mehr l&#228;nger gefallen!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 00:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Attnang]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Film “Network” 1976 – aktueller denn je!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Film “Network” 1976 – aktueller denn je! </p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="480" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/1L9BYMOPw2Y?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Einbruchsserie Steinh&#252;bl, Alt-Attnang</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 14:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Attnang]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns in der Nachbarschaft wurde wieder eingebrochen. Vor einigen Monaten gab es schon mehrere Einbr&#252;che in H&#228;user am Steinh&#252;bl. Der Einbrecher damals suchte nach Essen und in einem Bauernhof trank er Milch aus einem Container. Solche erb&#228;rmlichen Tatsachen stehen leider selten in den Zeitungen der angeblich reichsten L&#228;nder! Die Information kommt direkt von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns in der Nachbarschaft wurde wieder eingebrochen. Vor einigen Monaten gab es schon mehrere Einbr&uuml;che in H&auml;user am Steinh&uuml;bl. Der Einbrecher damals suchte nach Essen und in einem Bauernhof trank er Milch aus einem Container. Solche erb&auml;rmlichen Tatsachen stehen leider selten in den Zeitungen der angeblich reichsten L&auml;nder! </p>
<p>Die Information kommt direkt von den Betroffenen, welche, ob der Einbr&uuml;che, freilich ver&auml;rgert, aber wegen des Einbruchgrundes ersch&uuml;ttert und peinlich ber&uuml;hrt sind. </p>
<p>&#8220;Erst kommt das Fressen, dann die Moral&#8221;, sagt der Volksmund, was bedeutet, dass gegen solche Kriminalit&auml;t nur ein Hungerverbot helfen kann!  </p>
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		<title>Die Niederndorfer Senke</title>
		<link>http://attnang.info/2011/02/03/die-niederndorfer-senke/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 21:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Fekter]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Erstaufnahmezentrum in Attnang-Puchheim erm&#246;glicht den Asylwerbern endlich die M&#246;glichkeit ohne Probleme unter uns leben zu k&#246;nnen. &#196;hnliches Thema: Fekter/Niederndorfer und das “Kommando Schottergrube”]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Erstaufnahmezentrum in Attnang-Puchheim erm&ouml;glicht den Asylwerbern endlich die M&ouml;glichkeit ohne Probleme unter uns leben zu k&ouml;nnen.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/RSjTh9t32gQ?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&Auml;hnliches Thema:<br />
<a href="http://attnang.info/2009/09/15/fekter-und-das-kommando-schottergrube/">Fekter/Niederndorfer und das “Kommando Schottergrube”</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Zivile Polizei&#8221; besch&#252;tzt uns vor Pensionistinnen und eventuell ungechipten Kleinhunden!!</title>
		<link>http://attnang.info/2010/10/31/zivile-polizei-beschuetzt-uns-vor-pensionistinnen-und-eventuell-ungechipten-kleinhunden/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 11:32:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mariposa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Unbescholtene Rentnerin wird an einem Feiertag bei der Martinskirche von Zivilpolizisten zur Vorlage ihres Personalausweises, ihres Nachweises bzgl. Hunde-Chip aufgefordert und ihr wurde eine 15,00 Euro Strafe angedroht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu meine absoluten Erstaunen, hat mir eine seit 57 Jahren in Attnang-Puchheim lebende, unbescholtene B&uuml;rgerin folgendes berichtet:</p>
<p>Am Dienstag, den 26.10.2010 (Nationalfeiertag), zwischen 16 und 17 Uhr war sie mit ihren beiden Kleinhunden unterwegs zur Martinskirche, als ihr vor dem Kirchenbereich ein dunkler Kombi mit zwei M&auml;nnern auffiel. In ihrem Alter und in dieser doch sehr abgeschiedenen Gegend kam ihr dies sehr seltsam vor, noch dazu, wo einer der M&auml;nner sie aufforderte, doch einmal herzukommen. Er fragte sie unverbl&uuml;mt nach ihrem Ausweis, den sie unbedingt kontrollieren m&ouml;chten/sollten &#8211; was bei besagter Dame jetzt wirklich Verwirrung ausl&ouml;ste. Weder f&uuml;hrt sie einen Ausweis bei ihrem Hundespaziergang mit sich, noch verstand sie, warum ausgerechnet sie ein geeignetes Opfer dieser &Uuml;berpr&uuml;fung werden sollte/musste.<span id="more-179"></span> Sie fragte, warum sie den Ausweis &uuml;berhaupt sehen wollen. Worauf ihr einer der &#8220;Beamten&#8221; (was ja eigentlich noch gar nicht gekl&auml;rt ist) einen Ausweis vors Gesicht hielt, offensichtlich um seine Legitimation f&uuml;r dieses Vorgehen zu unterstreichen. Um welchen Ausweis es sich gehandelt hat, wer die Herren waren und von welcher Stelle berufen, ist jedoch vollkommen unklar, zumal eine Dame dieses Alters ohne Brille keine M&ouml;glichkeit hat, sich von der Richtigkeit zu &uuml;berzeugen. Wer hat schon seine Brille beim Spaziergang mit, so er diese nur zum Lesen ben&ouml;tigt? Und h&auml;tte sie doch lesen k&ouml;nnen, was auf dem Ausweis steht, so w&auml;re es f&uuml;r sie unm&ouml;glich gewesen (wie sie mir sagte) zu erkennen, ob es sich um einen echten oder eine F&auml;lschung handelt. Oder wurden Sie schon irgendwann einmal dar&uuml;ber aufgekl&auml;rt und darin eingewiesen, wie unsere Polizeiausweise aussehen und woran man die Echtheit derselben erkennen kann &#8211; ich noch niemals!</p>
<p>Die sich selbst bezeichneden Polizisten fragten, ob die Hunde, die sie mit sich f&uuml;hrte, denn auch gechipt seien, was die Rentnerin bejahte. Daraufhin wollte man die Ausweise sehen, in denen die Chipung der beiden Hunde eingetragen sind. Wer seinen Personalausweis und seine Lesebrille nicht auf Schritt und Tritt mit sich f&uuml;hrt, der hat auch die kennzeichnungspflichtigen Chip-Ausweispapiere nicht bei sich &#8211; aber davon wollte sich die beiden &#8220;ausgebildeten&#8221; M&auml;nner vermutlich noch separiert &uuml;berzeugen. Dann erfolgte eine forsche Zurechtweisung, warum die Hunde denn nicht an der Leine w&auml;ren, und dass dies jetzt 15,00 Euro kosten w&uuml;rde. So manch ein &#8220;Beamter&#8221; muss sich dann doch von so manchem restlos &uuml;berzeugen, denn wer, wie oben erw&auml;hnt Ausweis, Brille und Hundechipausweis nicht mit sich f&uuml;hrt, der wird am Feiertag vermutlich auch kein Geld mit sich herum tragen.</p>
<p>Jetzt war es jedoch auch mit der Ruhe der Pensionistin vorbei und sie entr&uuml;stete sich, warum hier bei der Martinskirche sinnloseste Personalkontrollen durchgef&uuml;hrt werden, wo es doch so viele andere Menschen g&auml;be, bei denen man nach dem Rechten schauen sollte. Die M&auml;nner antworteten, sie w&auml;ren hier an Ort und Stelle, nur um Jugendliche zu kontrollieren (wie wunderbar, sich an den Schw&auml;chsten unserer Gesellschaft mit bedrohlichem Verhalten zu vergreifen &#8211; wie ja am umgekehrten Beispiel der Rentnerin sehr eindeutig ersichtlich). Wo sollen denn unsere Jungen hin, wenn ihnen kein Platz erlaubt wird, an dem sie sich ungest&ouml;rt aufhalten d&uuml;rfen?</p>
<p>Diese Farce endete mit der Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, zu der die Beamten f&auml;hig sein k&ouml;nnen &#8211; sie meinten, weil heute ein Feiertag sie, k&ouml;nnten sie von der angedrohten  15,00 Euro Strafe (wobei die Dame vermutet, diese w&auml;ren f&uuml;r die fehlenden Ausweispapiere f&auml;llig gewesen) absehen und man lie&szlig; die verwirrte und sehr aufgebrachte Rentnerin von dannen ziehen.</p>
<p>Somit k&ouml;nnen wir nur vermuten, ob unsere Steuergelder zu unserer Sicherheit auf das Beste investiert sind &#8211; wenngleich inspiriert von den Praktiken unserer Verspekulations-Banken in &Ouml;sterreich &#8211; nach dem Motto: wir finden mit Sicherheit immer jemanden, den wir abzocken k&ouml;nnen. Egal wie weit hergeholt die Vorw&uuml;rfe auch sein m&ouml;gen, am Ende findet sich immer ein Gesetz, ein Beamter, ein Richter usw., der irgendeine Verfehlung oder einen Gesetzesbruch beim k&uuml;nftigen &#8220;Zahler und Schuldigen&#8221; oder dem &#8220;b&uuml;rgenden B&uuml;rger&#8221; finden wird.</p>
<p>Wie viele dieser dubiosen Kontrollierer gibt es denn bitte in Attnang-Puchheim? Sind wir als Bev&ouml;lkerung schon alle irgendeiner bereits begangenen oder noch zuk&uuml;nftigen Straftat derart verd&auml;chtig, dass wir davon nichts wissen d&uuml;rfen?</p>
<p>Wer waren diese M&auml;nner, die eine ernste Gefahr in Jugendlichen, Rentnerinnen und ungechipten Hunden erkennen, und diese erbarmungslos verfolgen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>1. Dezember 2009: EU-Vertrag von Lissabon ist mit einer Panne in Kraft!</title>
		<link>http://attnang.info/2009/12/02/1-dezember-2009-eu-vertrag-von-lissabon-ist-mit-einer-panne-in-kraft/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Erm&#228;chtigungsvertrag oder auch Entdemokratisierungsvertrag zu nennen, ist seit heute Mitternacht f&#252;r alle 27 EU-L&#228;nder in Kraft getreten. Genau dieser Vertrag sieht vor, dass das EU-Parlament mehr Macht in den Bereichen Justiz und innerer Sicherheit, bei Migration, bei der Polizeizusammenarbeit &#8211; Datenaustausch inklusive &#8211; bekommt. Fr&#252;her konnten die EU-Innenminister, so sie sich einig waren, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://hauptwort.at/wp-content/uploads/maria_fekter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-588" title="maria_fekter" src="http://hauptwort.at/wp-content/uploads/maria_fekter.jpg" alt="maria_fekter" width="300" height="180" /></a><strong>Der Erm&auml;chtigungsvertrag oder auch Entdemokratisierungsvertrag zu nennen, ist seit heute Mitternacht f&uuml;r alle 27 EU-L&auml;nder in Kraft getreten. Genau dieser Vertrag sieht vor, dass das EU-Parlament mehr Macht in den Bereichen Justiz und innerer Sicherheit, bei Migration, bei der Polizeizusammenarbeit &#8211; Datenaustausch inklusive &#8211; bekommt.</strong><span id="more-166"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fr&uuml;her konnten die EU-Innenminister, so sie sich einig waren, an den gew&auml;hlten Volksvertretern vorbei agieren. Nun, mit dem Vertrag von Lissabon, reicht ein einziges Veto, um eine Entscheidung zu Fall zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gro&szlig;e Pr&uuml;fung des neuen, in Kraft getretenen Vertrages w&auml;re das Ergebnis gewesen, ob US-Beh&ouml;rden auf die Bankdaten der Europ&auml;er zugreifen d&uuml;rfen. Hierzu schreibt der Standard in seiner heutigen Ausgabe.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fekter, die wegen ihrer H&auml;rte umstrittene Innenministerin,</strong> hatte ihren entscheidenden Moment, in dem sie der Mut verlie&szlig;, nur wenige Stunden vorher. Es war so gegen 13.30 Uhr Montag, als die schwedische Ratspr&auml;sidentschaft im Ministerratsgeb&auml;ude zur <a href="http://derstandard.at/http://red.derstandard.at/1259280819652/Bankdaten-Weitergabe-Umstrittenes-Swift-Abkommen-abgesegnet">Entscheidung &uuml;ber ein Interimsabkommen von EU und USA (&#8220;Swift&#8221;)</a> aufrief.</p>
<p style="text-align: justify;">Es regelt mit einigen schwammigen Formulierungen, unter welchen Bedingungen US-Beh&ouml;rden auf Bankdaten aus Europa zugreifen k&ouml;nnen zum Zwecke der Terroristenbek&auml;mpfung. Das Veto eines einzigen Landes h&auml;tte gereicht, um das Papier (gegen das die EU-Parlamentarier heftig opponierten) zum Scheitern zu bringen.<br />
<strong><br />
Aber als es so weit war, enthielt sich Fekter der Stimme &#8211; so wie auch ihre Kollegen aus Deutschland, Ungarn und Griechenland. Dabei hatte sie noch am lautesten und heftigsten dagegen gek&auml;mpft. Andere L&auml;nder, die zuvor Bedenken gegen den US-Zugriff auf Daten aus Datenschutzgr&uuml;nden erhoben hatten, waren schon vorher umgefallen:</strong> &#8220;Ich w&auml;re auf allen Titelseiten in allen europ&auml;ischen Medien gewesen, das Europaparlament h&auml;tte mir die F&uuml;&szlig;e gek&uuml;sst. Aber ich habe hier auch eine staatspolitische Aufgabe zu erf&uuml;llen&#8221; , erkl&auml;rte sie hinterher ihre Aufgabe. Schlie&szlig;lich sei &Ouml;sterreich ein kleines Land, <strong>es w&auml;re &#8220;nicht klug gewesen&#8221; , sich querzulegen, <span style="color: #ff0000;">wenn man von den USA noch etwas will.</span></strong> Das sei mit Kanzler, Au&szlig;enminister und Finanzminister in Wien abgesprochen.<br />
<a href="http://derstandard.at/1259280886910/Verpatzte-Premiere-fuer-neuen-EU-Vertrag">Verpatzte Premiere f&uuml;r neuen EU-Vertrag</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;harte&#8221; Frau Fekter zeigt also nur, dass sie die Famile der Arigona Zogaj per Gesetz massakrieren kann, w&auml;hrend, wenn es um eine wichtige Sache f&uuml;r alle Europ&auml;er geht, sie genau tut, was ihrem weiteren Fortkommen dient. Sie verzichtet sogar, dass ihr ganz Europa die F&uuml;&szlig;e k&uuml;sst.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser EU-Sophismus (etwas sagen, doch etwas ganz Anderes meinen) geht mit dem Lissabon-Vertrag voll auf. Die Mietm&auml;uler m&uuml;ssen sich nur der Stimme enthalten und jedes Gesetz der Menschenverachtung kann EU-weit durchgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sollten jedoch nicht nur schwarzmalen und tats&auml;chlich m&ouml;gliche Vorteile des neuen EU-Vertrages testen. Mit 1 Million gesammelter Unterschriften soll der EU-Komplex zu zwingen sein, sich mit einer Materie zu befassen und Gesetzesvorschl&auml;ge auszuarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Denken wir also nach, wie wir dieses Werkzeug auf seine Tauglichkeit &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gute Gr&#252;nde f&#252;r eine 100%ige Wahlbeteiligung!</title>
		<link>http://attnang.info/2009/09/17/gute-gruende-fuer-eine-100ige-wahlbeteiligung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 23:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Schmarotzer]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Politik vergleiche ich gerne mit dem Wrestling/Catchen, bei dem sich die Kontrahenten vor dem Publikum f&#252;r viel Geld streiten, schlagen, schimpfen und beleidigen. Der politisch Interessierte begreift jedoch, dass dies nur eine Show ist, womit die Politiker ihre Berechtigung untermauern – sie machen sich vor uns wichtig, obgleich ihnen nur unser Geld und ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Die Politik vergleiche ich gerne mit dem Wrestling/Catchen, bei dem sich die Kontrahenten vor dem Publikum f&uuml;r viel Geld streiten, schlagen, schimpfen und beleidigen. Der politisch Interessierte begreift jedoch, dass dies nur eine Show ist, womit die Politiker ihre Berechtigung untermauern – sie machen sich vor uns wichtig, obgleich ihnen nur unser Geld und  ihr erschlichenes Ansehen wichtig sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Dennoch ist es unbedingt erforderlich die Wahlen zu n&uuml;tzen, n&auml;mlich, um die Macht der etablierten Catcher/Politiker zu schw&auml;chen, die sie durch indirekt bezahlte Stammw&auml;hler erhalten.<span id="more-125"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Wer sind bezahlte Stammw&auml;hler? Freilich jene, die sich durch ihre Parteizugeh&ouml;rigkeit mit einem lockeren Amt oder Beruf  bekleiden oder jene, die durch Regierungs- und Oppositionsparteien gute Gesch&auml;fte machen. Diese Leute gehen sicherlich w&auml;hlen, weil sie gute finanzielle Gr&uuml;nde haben ihren Steuergeldverteiler an der Macht zu halten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Was ist also zu tun? Wie k&ouml;nnen wir als W&auml;hler diese Schauspieler der Politik ordentlich entmachten? Es geht nur mit einer ganz gro&szlig;en Wahlbeteiligung &#8211; am besten versuche ich dies an einem Rechenbeispiel zu erkl&auml;ren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nehmen wir mal an, in einem Ort mit 1000 Einwohnern gibt es eine Wahlbeteiligung von 70%.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>200 Leute w&auml;hlen die SP&Ouml;</li>
<li>190 Leute w&auml;hlen die &Ouml;VP</li>
<li>150 Leute w&auml;hlen die FP&Ouml;/das BZ&Ouml;</li>
<li>120 Leuten w&auml;hlen die Gr&uuml;nen</li>
<li><strong>40 Leute w&auml;hlen sonstige Kleinparteien  oder w&auml;hlen ung&uuml;ltig</strong></li>
<li><strong>300 Leute bleiben aus Frust zuhause.</strong></li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Bei einer 70 %igen Wahlbeteiligung ergeben sich folgende Machtverh&auml;ltnisse:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>SP&Ouml; = 28,57 %</li>
<li>&Ouml;VP = 27,14 %</li>
<li>FP&Ouml;/BZ&Ouml; = 21,43 %</li>
<li>GR&Uuml;NE = 17,14 %</li>
<li>Sonstige = 5,71 %</li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nun ist gut zu erkennen, dass wieder die ewigen Gro&szlig;kropfigen an der Macht sind und f&uuml;r uns wertlose Koalitionen bilden d&uuml;rfen. Wenn jedoch die Nichtw&auml;hler auch zur Wahl gingen und die ewigen Sieger nicht w&auml;hlen, sondern „Sonstigen Parteien“ ihre Stimme g&auml;ben, dann s&auml;hen die Machtverh&auml;ltnisse ganz anders aus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Bei einer 100%igen Wahlbeteiligung ergibt sich folgendes Resultat.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>20 % f&uuml;r die SP&Ouml;</li>
<li>19 % f&uuml;r die &Ouml;VP</li>
<li>15 % f&uuml;r die FP&Ouml;/das BZ&Ouml;</li>
<li>12% f&uuml;r die GR&Uuml;NEN</li>
<li><strong>34% f&uuml;r die SONSTIGEN</strong></li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Nun k&ouml;nnten sich die SONSTIGEN, so sie klug sind, den Koalitionspartner w&auml;hlen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Also liebe potentiellen W&auml;hler, macht nicht wieder die  B&ouml;cke zu G&auml;rtnern, die nur die Fr&uuml;chte fremder Wertsch&ouml;pfung abernten. Gib deine Stimme einer Partei, die sich noch nie etwas zu schulden hat kommen lassen. W&auml;hle eine Kleinpartei, schw&auml;che damit jene Schmarotzer, die ohnehin tagt&auml;glich in allen Medien wahrzunehmen sind und sich hinter kitschigen, teuren, verlogenen Plakaten verstecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">Sei ein Demokrat, denn das ist deine Pflicht!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;">
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HvUP6mj2q_8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HvUP6mj2q_8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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		<title>Fekter/Niederndorfer und das &#8220;Kommando Schottergrube&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 19:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Attnang]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Nazi]]></category>
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		<description><![CDATA[Quelle: Familiengeschichte. Im zwangsverpachteten Betrieb der heutigen Innenministerin in Attnang-Puchheim arbeiteten KZ-H&#228;ftlinge. Maria Zimmermann Wien (SN). In der Firmenchronik der Kieswerke Niederndorfer steht &#252;ber die Zeit von 1940–43: „W&#228;hrend der Kriegszeit war die Schottergrube an den deutschen Staat verpachtet. Eine Waschanlage wurde aufgebaut. Politische Gefangene (rot Spanier) wurden als Schottergrubenarbeiter herangezogen.“ Darunter klebt ein Foto, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://search.salzburg.com/articles/4023774?highlight=fekter+schottergrube#" target="_blank">Quelle:</a></p>
<p><strong>Familiengeschichte. Im zwangsverpachteten Betrieb der heutigen Innenministerin in Attnang-Puchheim arbeiteten KZ-H&auml;ftlinge.</strong></p>
<p>Maria Zimmermann Wien (SN). In der Firmenchronik der Kieswerke Niederndorfer steht &uuml;ber die Zeit von 1940–43: „W&auml;hrend der Kriegszeit war die <span>Schottergrube</span> an den deutschen Staat verpachtet. Eine Waschanlage wurde aufgebaut. Politische Gefangene (rot Spanier) wurden als <span>Schottergrube</span>narbeiter herangezogen.“ Darunter klebt ein Foto, auf dem „Rotspanier“ – so nannten die Nazis republikanische Spanier, die gegen Franco k&auml;mpften – zu sehen sind: H&auml;ftlinge in einem der rund 50 Au&szlig;enlager des KZ Mauthausen.<span id="more-91"></span></p>
<p>Ein paar Seiten weiter,  1956, ist die Geburt eines M&auml;dchens vermerkt – die Geburt der heutigen Innenministerin Maria <span>Fekter</span>. Sie war es auch, die diesen Teil ihrer Familiengeschichte nun &ouml;ffentlich machte: In der <span>Schottergrube</span> ihrer Familie in Attnang-Puchheim, die von 1940–1943 an die Nationalsozialisten zwangsverpachtet gewesen sei, h&auml;tten KZ-H&auml;ftlinge des Au&szlig;enlagers V&ouml;cklabruck gearbeitet, sagte sie. „Vor ein paar Wochen“ habe sie aus ihrer f&uuml;r die KZ-Gedenkst&auml;tte Mauthausen zust&auml;ndigen Abteilung davon erfahren. Ein Blick in die Chronik des Familienbetriebs brachte zus&auml;tzliche Best&auml;tigung.</p>
<p>Auf der Homepage der KZ-Gedenkst&auml;tte steht unter „Au&szlig;enlager V&ouml;cklabruck 1“ (von Juni 1941 bis Mai 1942) zwar schon seit Langem, dass H&auml;ftlinge auch „in der <span>Schottergrube</span> in Attnang-Puchheim“ zum Einsatz kamen. Der Konnex zur Innenministerin wurde aber offenbar erst jetzt hergestellt – und auch <span>Fekter</span> selbst habe, wie sie sagte,  bisher nie in der Firmenchronik nachgeforscht.</p>
<p>In dem Au&szlig;enlager hat es nach j&uuml;ngsten Forschungen unter anderem das „Kommando <span>Schottergrube</span>“ gegeben.  „Zehn bis zw&ouml;lf“ KZ-H&auml;ftlinge h&auml;tten im Schotterwerk zwischen 1941 und 1942 gearbeitet, sagte <span>Fekter</span>. In V&ouml;cklabruck gab es in dem Zeitraum insgesamt etwa 300 Gefangene, die meist im Stra&szlig;enbau eingesetzt wurden. Gedenktafel wird errichtet Das Areal der <span>Schottergrube</span> ist nach wie vor im Eigentum von <span>Fekter</span>s Familie –  an der Stelle der <span>Schottergrube</span> befindet sich  heute ein Bauhof. Dort wird nun laut <span>Fekter</span> eine Gedenktafel errichtet.</p>
<p>Gestorben ist auf dem Areal offenbar niemand. Der Historiker Bertrand Perz sagte, dass die &Uuml;berlebenschancen in den Au&szlig;enlagern generell h&ouml;her gewesen seien als im Hauptlager, f&uuml;r das die Devise gegolten habe, dass kein Gefangener lebend herauskommen sollte. Nach Schlie&szlig;ung des Lagers V&ouml;cklabruck kamen die H&auml;ftlinge nach Ternberg zum Kraftwerksbau. Zur zwangsweisen Verpachtung von Firmen sagte Perz, das habe man sich in der NS-Zeit meist „nicht aussuchen“ k&ouml;nnen. Aufgrund der neuen Fakten gebe es noch viel Recherchearbeit.</p>
<h2><a href="http://www.mauthausen-memorial.at/db/admin/de/show_article.php?&amp;fromlist=1&amp;carticle=432" target="_blank">Zur Geschichte des Au&szlig;enlagers V&ouml;cklabruck</a></h2>
<p>Am 6. Juni 1941 wurden etwa 300 H&auml;ftlinge des Konzentrationslagers Mauthausen nach V&ouml;cklabruck &uuml;berstellt. S&auml;mtliche waren – abgesehen von zwei H&auml;ftlingen aus dem &#8220;Deutschen Reich&#8221; und einem Marokkaner – Republikanische Spanier.<br />
Der Lager&auml;lteste war ein spanischer H&auml;ftling namens César Orquín Serra, nach diesem wurde dieses Lager auch &#8220;C&auml;sar-Kommando&#8221; genannt.<br />
Die H&auml;ftlinge des Au&szlig;enkommandos V&ouml;cklabruck wurden in mehreren Arbeitskommandos in der Umgebung von V&ouml;cklabruck eingesetzt: zu Stra&szlig;enbauarbeiten in den Kommandos &#8220;Stra&szlig;enbau I&#8221; und &#8220;Stra&szlig;enbau II&#8221;, zum Br&uuml;ckenbau in den Kommandos &#8220;V&ouml;cklabr&uuml;cke&#8221;, &#8220;Agerbr&uuml;cke&#8221; und &#8220;Tiefenweg&#8221;, zu Abbrucharbeiten im Kommando &#8220;Ringofen&#8221; und zur Arbeit in einer Schottergrube nahe der Stadt Attnang-Puchheim. Diese Arbeiten der Kommandos standen unter der Leitung von einem oder mehreren Zivilisten.<br />
Die in vier Baracken untergebrachten H&auml;ftlinge wurden von etwa 30 SS-M&auml;nnern bewacht. Einem Zeugenbericht zufolge wurde auch in V&ouml;cklabruck zur Ermordung nicht mehr arbeitsf&auml;higer H&auml;ftlinge ein &#8220;Gaswagen&#8221; eingesetzt.<br />
S&auml;mtliche H&auml;ftlinge des Lagers V&ouml;cklabruck wurden am 14. Mai 1942 in das neu gegr&uuml;ndete Au&szlig;enlager Ternberg &uuml;berstellt. Das sogenannte &#8220;C&auml;sar-Kommando&#8221; wurde schlie&szlig;lich im Herbst 1944 in den Lagerteil III des Konzentrationslagers Mauthausen &uuml;berstellt, von dort nach vier bis sechs Wochen weiter in das Lager Schlier-Redl-Zipf.</p>
<h2><a href="http://www.bibliothekderprovinz.at/buecher.php?id=297" target="_blank">l. Nebenlager V&ouml;cklabruck &#8211; Wagrain</a></h2>
<p>a. Das Lager</p>
<p>Geht man zeitlich von der Belegung mit H&auml;ftlingen aus, so gab es im V&ouml;cklabrucker Stadtteil Wagrain rund ein Jahr lang, und zwar zwischen 6. Juni 194l und 14. Mai 1942, eine Au&szlig;enstelle des Konzentrationslagers Mauthausen. Das Ne-benlager, das vermutlich im Auftrag der Deutschen Stein- und Erdwerke G.m.b.H., einer SS-Firma, errichtet worden war, diente als Basis f&uuml;r verschiedene Arbeitseins&auml;tze in der Umgebung der Bezirksstadt, vornehmlich im Stra&szlig;enbau. Die zust&auml;ndige Gemeinde war die Stadtgemeinde, die verantwortliche Beh&ouml;rde die Bezirkshauptmannschaft V&ouml;cklabruck.1</p>
<p>Die Anlage war auf jenem Areal, auf dem sich heute zirka je zur H&auml;lfte der Busparkplatz des Schulzentrums und die Bezirkssporthalle befinden; die damalige, freilich nicht asphaltierte Zufahrtsstra&szlig;e d&uuml;rfte in etwa der heutigen Einfahrt von der Bahnhofstra&szlig;e Richtung Bezirkssporthalle entsprochen haben. Gleich zu Beginn dieser Einfahrt stand rechterhand ein Einmann-H&auml;uschen f&uuml;r einen SS-Wachmann, wenige Meter dahinter, auf derselben Seite, die erste Baracke, die der Unterkunft der SS-Wachmannschaft diente. Einen entsprechenden Abstand weiter lag, von Stacheldraht umgeben, das eigentliche Lager mit sieben oder acht eckig angeordneten Baracken; in der Mitte war der sogenannte Appellplarz.2</p>
<p>Die Menschen, die in dieser Zeit hier inhaftiert waren, hatten bereits eine lange, unfreiwillige Reise mit gro&szlig;en Entbehrungen hinter sich.</p>
<p>b. Die H&auml;ftlinge</p>
<p>Viele der demokratisch-republikanisch gesinnten Spanier n&auml;mlich, die bis 1939 gegen die Truppen des faschistischen Generals Franco gek&auml;mpft hatten, fl&uuml;chteten nach der Niederlage aus ihrer Heimat zuerst in das benachbarte Frankreich, wo sie zumeist widerwillig aufgenommen und in gro&szlig;fl&auml;chigen Lagern untergebracht wurden. Etliche von ihnen k&auml;mpften noch einige Zeit auf der Seite Frankreichs gegen die Deutsche Wehrmacht, bis sie nach dem Sieg Nazi-Deutschlands als Kriegsgefangene nach Osten hin verschleppt wurden. Andere wurden nach der Besetzung Frankreichs durch die Hitler-Truppen von der SS in deutsche Konzentrationslager deportiert.3 In das KZ Mauthausen kamen insgesamt 10.200 republikanische Spanier, wobei von den meisten Transporten die Frauen und Kinder wieder an Franco ausgeliefert wurden. Die M&auml;nner wurden entweder in Mauthausen selbst oder in verschiedenen Nebenlagern zur Arbeit eingesetzt. &Uuml;ber 7.700 wurden get&ouml;tet.4</p>
<p>Am 6. Juni 1941 wurden etwa 300 Spanier in das bereits existierende Nebenlager V&ouml;cklabruck-Wagrain gebracht; unter ihnen waren zwei Deutsche und ein Marokkaner.5</p>
<p>c. Die Arbeitskommandos</p>
<p>Die H&auml;ftlinge der V&ouml;cklabrucker Au&szlig;enstelle waren in vier Baracken mit je zwei Stuben untergebracht. Dem allgemeinen System der SS-Lagerf&uuml;hrung entsprach, da&szlig; f&uuml;r jede Stube und jeden Block Verantwortliche ernannt wurden. Die insgesamt vier Block&auml;ltesten und acht Stuben&auml;ltesten hatten beispielsweise zur Aufgabe, jeweils f&uuml;r ihren Zust&auml;ndigkeitsbereich &uuml;ber die Vollz&auml;hligkeit der H&auml;ftlinge Bericht zu erstatten. Aus der Mitte aller Gefangenen wurde ein Mann names C&auml;sar als »Lager&auml;kester« bestimmt, dessen Namen auch das ganze V&ouml;cklabrucker Arbeitskommando trug: C&auml;sar-Kommando.&#8221; F&uuml;r die Arbeit an verschiedenen Stellen war das Kommando in Gruppen, die sogenannten Arbeitskommandos, unterteilt, die f&uuml;r sich wiederum je einen Verantwortlichen zu stellen hatten:<br />
den »Capo«. Die Anzahl dieser Kommandos schwankte je nach Dauer und Intensit&auml;t des Einsatzes zwischen f&uuml;nf und sieben. Jedem Arbeitskommando waren ein oder mehrere Zivilisten zugewiesen, welche die Aufgaben verteilten und ihre sachgem&auml;&szlig;e Durchf&uuml;hrung &uuml;berwachten.<br />
Die wesentlichen Einsatzbereiche waren der Stra&szlig;enbau und Aufr&auml;umungsarbeiten.7</p>
<p>Eines der Kommandos war beispielsweise zwei bis drei Wochen damit besch&auml;ftigt, den sogenannten »Ringofen« &#8211; einen alten Ziegelofen, der bis an die heutige Einfahrt der Bahnhof-stra&szlig;e in die B l reichte und nach dem dort der »Ringofenweg« benannt ist &#8211; abzutragen. Au&szlig;erdem gab es das Wasserleitungskommando mit zirka zehn H&auml;ftlingen, die beim heute n&ouml;rdlich von V&ouml;cklabruck gelegenen Wasserdepot arbeiteten und in der Folge an der Ungenacherstra&szlig;e Gr&auml;ben f&uuml;r die Wasserleitung zu schaufeln hatten. Das Kommando »Stra&szlig;enbau I«, bestehend aus etwa 120 H&auml;ftlingen, mu&szlig;te von der V&ouml;cklabr&uuml;cke bis zum Kukla-Berg und das Kommando »Stra&szlig;enbau II« mit zirka 70 H&auml;ftlingen von der V&ouml;ckla- bis zur Agerbr&uuml;cke Humus aufschaufeln und die Trasse, also das Fundament f&uuml;r die Stra&szlig;en, errichten. Dann gab es noch die Kommandos »V&ouml;cklabr&uuml;cke« mit 20-30 und »Agerbr&uuml;cke« mit 15-20 H&auml;ftlingen, die f&uuml;r den Br&uuml;ckenbau zust&auml;ndig waren. Schlie&szlig;lich arbeiteten 10-12 H&auml;ftlinge an der Br&uuml;cke &uuml;ber den Tiefenweg (in der N&auml;he von Rutzenmoos) und ebenfalls 10-12 H&auml;ftlinge in der damaligen Schottergrube in Attnang-Puchheim.8</p>
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		<title>&#214;sterreichs kleptokratische Verbrecherbande</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 19:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die &#246;sterreichische Bundesregierung hat, laut WIFO Studie, mit 12 Milliarden Euro 41.500 Arbeitspl&#228;tze gerettet. Wer sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen kann, dem sei vorgerechnet, dass uns jeder gerettete Arbeitsplatz knapp &#252;ber 289.000 Euro gekostet hat. Der Stronach Magna Konzern kauft Opel und will von uns daf&#252;r 300 Millionen Euro Staatshilfe, um im Gegenzug 1.500 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &ouml;sterreichische Bundesregierung hat, laut WIFO Studie, mit 12 Milliarden Euro 41.500 Arbeitspl&auml;tze gerettet. Wer sich darunter nicht wirklich etwas vorstellen kann, dem sei vorgerechnet, dass uns jeder gerettete Arbeitsplatz knapp &uuml;ber 289.000 Euro gekostet hat.<span id="more-96"></span></p>
<p><span id="more-496"> </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Der Stronach Magna Konzern kauft Opel und will von uns daf&uuml;r 300 Millionen Euro Staatshilfe, um im Gegenzug 1.500 &ouml;sterreichische Arbeitspl&auml;tze zu erhalten. Wiederum helfen wir uns mit der Division, die uns begreifen l&auml;sst, dass jeder gerettete Opel-Arbeitsplatz 200.000 Euro kosten wird. Ex-SP&Ouml;-Bundeskanzler Franz Vranitzky unterst&uuml;tzte nat&uuml;rlich in der ZiB2 am Freitag die Forderung des deutschen Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, dass die europ&auml;ischen L&auml;nder f&uuml;r den Magna-Opel-Deal bluten sollen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Allein die 100 reichsten Menschen in &Ouml;sterreich, mit ihrem Kapitalverm&ouml;gen von ca. 95 Mrd. Euro, und die &ouml;sterreichische Staatsverschuldung (187,3 Mrd. Euro) fressen f&uuml;r die Zinszahlung jedem der ca. 4 Mio. Erwerbst&auml;tigen 1,50 EUR PRO Stunde vom Lohn.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die deutschen Wirtschaftsfl&uuml;chtlinge und gleichzeitig reichsten &Ouml;sterreicher (Porsche-Piech-Familie) erhalten f&uuml;r ihr in &Ouml;sterreich veranlagtes Kapital, bei 4%iger Verzinsung, ungef&auml;hr 700.000 Euro pro Stunde – das sind 21.000 Euro pro Minute. Sie m&uuml;ssen f&uuml;r diese Zinszahlungen nichts tun, sondern nur darauf warten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun kann sich jeder  ausdenken wie vielen Familien, statt dem verbrecherischen Bankensponsoring in Milliardenh&ouml;he, wie lange ein Einkommen gezahlt h&auml;tte werden k&ouml;nnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich w&uuml;nsche allen in der &ouml;sterreichischen Kleptokratie einen sch&ouml;nen, erholsamen Tag.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Quellennachweise:</p>
<ul>
<li><a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/507943/index.do" target="_blank">Die Presse</a></li>
<li><a href="http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/1937929.php" target="_blank">Kurier</a></li>
<li><a href="http://www.kurier.at/multimedia/video/1937516.php" target="_blank">Kurier Video</a></li>
<li><a href="http://www.staatsschulden.at/">&Ouml;sterreichische Staatsschulden</a></li>
<li><a href="http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&amp;threadID=5180">Echte Sozialschmarotzer: Die h&ouml;chsten Stundenl&ouml;hne in A / D!</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Offener Brief an die &#214;BB-Dienstleistungs GmbH des Lokomotivf&#252;hrers Franz Mayer</title>
		<link>http://attnang.info/2009/05/29/offener-brief-an-die-obb-dienstleistungs-gmbh-des-lokomotivfuhrers-franz-mayer/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 15:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Unrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Offener Brief &#214;BB-Dienstleistungs Gmbh Business Park Vienna, Haus A Clemens-Holzmeister-Stra&#223;e 6 1100 Wien Betrifft: Verweigerung der Nachuntersuchung Sehr geehrte Frau Zechmeister, wie ich Ihnen bereits bei unserem ersten Vieraugengespr&#228;ch sagte, und unschwer anhand meiner emotionalen Reaktion f&#252;r Sie zu erkennen war, bin ich definitiv nicht bereit, mich den vom Unternehmen, als von Gott vorgegebenen neoliberalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt;"><strong>Offener Brief</strong></span></p>
<p>&Ouml;BB-Dienstleistungs Gmbh<br />
Business Park Vienna, Haus A<br />
Clemens-Holzmeister-Stra&szlig;e 6<br />
1100 Wien</p>
<p>Betrifft: Verweigerung der Nachuntersuchung</p>
<p>Sehr geehrte Frau Zechmeister,</p>
<p style="text-align: justify;">wie ich Ihnen bereits bei unserem ersten Vieraugengespr&auml;ch sagte, und unschwer anhand meiner emotionalen Reaktion f&uuml;r Sie zu erkennen war, bin ich definitiv nicht bereit, mich den vom Unternehmen, als von Gott vorgegebenen neoliberalen Spielregeln, widerstandslos zu unterwerfen. Da das geschriebene Wort bez&uuml;glich Beweisbarkeit, Ver&auml;nderbarkeit und Best&auml;ndigkeit h&ouml;herwertiger ist als das gesprochene und ich auch eventuelle Zweifel an meiner konsequenten Haltung ausschlie&szlig;en m&ouml;chte, ziehe ich es vor, mich schriftlich zu &auml;u&szlig;ern. Im Anschluss werde ich meine Beweggr&uuml;nde anf&uuml;hren, die mich aufgrund meiner Rechtschaffenheit und in Erf&uuml;llung meiner staatsb&uuml;rgerlichen Pflichten, wie ich sie auch in unserem Gespr&auml;ch &auml;u&szlig;erte, zu diesem Verhalten zwingen.<span id="more-42"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Gleich zu Beginn unserer Unterhaltung versuchte ich die Dinge ins rechte Licht zu r&uuml;cken. Meine Worte zur Klarstellung waren: „Ich bin hier, weil mir Unrecht widerf&auml;hrt. Ich bin nicht T&auml;ter, sondern Opfer. Ich bin nicht bereit, mir einen Rollentausch aufzwingen zu lassen. W&uuml;rde jeder seine Pflicht erf&uuml;llen, so wie ich es immer tat, s&auml;&szlig;e ich nicht hier, sondern k&ouml;nnte sorgenfrei meine verdiente Pension genie&szlig;en. Meinen Teil des Vertrages habe ich erf&uuml;llt, erf&uuml;llen Sie ihren!“.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit meinem Arbeitsunfall, bei dem ein 19 j&auml;hriger, der durch eine geschlossene Schrankenanlage geschl&uuml;pft war, zu Tode kam, weil er wegen seiner Kopfh&ouml;rer meine Warnsignale nicht h&ouml;rte, hatte ich viele schlaflose N&auml;chte. Mir wurde klar, dass unsere Art zu leben, unser Umgang mit Menschen, derartiges Verhalten mitverschuldet. Der Kapitalismus war schon schwer zu z&uuml;geln und nur durch politischen Ausgleich einigerma&szlig;en sozial ertr&auml;glich. Mit dem Einzug des Neoliberalismus jedoch, kam die Entmenschlichung unserer Gesellschaft. Die neue Herrenklasse etablierte sich und zerst&ouml;rte alles, was unsere Gesellschaft einst verband. Die neuen Bosse hatten neue Talente, nicht was die F&uuml;hrung eines Betriebes oder der Menschen betrifft, daf&uuml;r gibt es ja die Managementberater, aber sie sind Meister in der Selbstdarstellung und Zerst&ouml;rung unserer Gesellschaft. Heute gen&uuml;gt es nicht mehr, seine Arbeit gut zu machen und f&uuml;r die Betriebe Gewinne zu erwirtschaften, nein, man muss sich selbst verleugnen und Teil der Firmenidentit&auml;t werden. So gab es bei den Lokf&uuml;hrern eine Umfrage bez&uuml;glich der Bereitschaft zum Tragen einer Uniform, was mit gro&szlig;er Mehrheit abgelehnt wurde. Nach dem Motto, und seid ihr nicht willig, so brauch ich Gewalt, zwang man uns, mit Bestimmungen zur Unfallverh&uuml;tung, Sicherheitswesten zu tragen. Verhaltensregeln wurden uns auferlegt, die nicht nur Kritik, selbst&auml;ndiges Denken und Handeln unterbinden, sondern auch eine Meldepflicht bei Verst&ouml;&szlig;en von Kollegen an Vorgesetzte enthalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Betriebsf&uuml;hrung zur sukzessiven Zerst&ouml;rung eines bis dahin famili&auml;ren Betriebsklimas mit Anstiftung zum Spitzelwesen etablierte sich. Alles Kennzeichen einer faschistischen Ideologie, die in keiner Weise, weder mit meiner Pers&ouml;nlichkeit noch mit den Menschenrechten, in Einklang zu bringen sind. Aus dem Briefkopf ihres Schreibens, das ich gerade erhalten habe, geht auch klar hervor, das wir f&uuml;r diese neue Ideologie keine Menschen mehr sind, sondern nur mehr Rohstoffe oder Betriebsmittel mit „Human Resources“ bezeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">So haben sich seit der &Ouml;BB-Reform gravierende Ver&auml;nderungen f&uuml;r die T&auml;tigkeit eines Lokf&uuml;hrers ergeben. Wor&uuml;ber man fr&uuml;her diskutieren und mitbestimmen konnte, kam pl&ouml;tzlich auf Grund der straffen Befehlsstruktur per E-Mail und schriftlichen Anweisungen und durfte nur mehr zur Kenntnis genommen werden. Der Zeitdruck nahm derart zu, dass vor Fahrtantritt nicht einmal mehr die ben&ouml;tigte Zeit zur Verf&uuml;gung stand, um alle Aush&auml;nge und Dienstanweisungen in Ruhe durchlesen zu k&ouml;nnen. Mir wurde mit Arbeitsverweigerung und Abzug vom Fahrdienst, wegen Unkenntnis der Vorschrift gedroht, nur weil ich eine verletzte Person nicht unbeaufsichtigt am Bahnsteig zur&uuml;cklassen wollte. Ich wurde angeklagt und freigesprochen, aber eine Entschuldigung vom Vorgesetzten oder Unternehmen h&ouml;rte ich nie. Als sich dann der Unfall mit dem toten Jungen ereignete, wusste ich, dass ich so etwas nicht noch einmal erleben m&ouml;chte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich das geschildert hatte, legten Sie mir verschiedene Schriftst&uuml;cke vor, die ich wie ganz selbstverst&auml;ndlich unterzeichnen sollte, da andernfalls eine Pensionierung nicht m&ouml;glich sei. Meine erste Reaktion, zuerst lesen dann unterschreiben, offenbarte gegenseitiges Misstrauen, das sich meinerseits schon nach wenigen S&auml;tzen, der mir vorgelegten Verzichtserkl&auml;rung, als berechtigt erwies. Erz&uuml;rnt dar&uuml;ber, was sie von mir verlangten, schmiss ich die Erkl&auml;rung auf den Tisch und sagte, dass das wohl nicht ihr ernst sein k&ouml;nne, was sie im Namen des Konzerns von mir forderten. Hierauf bem&uuml;hte ich mich, sachlich zu bleiben und ihre, wie ich meine, blo&szlig; vorget&auml;uschte Unwissenheit, objektiv aufzukl&auml;ren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine ausnahmslose Verzichtserkl&auml;rung, auf wie auch immer geartete vergangene und hink&uuml;nftige Anspr&uuml;che und Geltendmachungen gegen&uuml;ber der &Ouml;BB-Traktion, ist eine Verh&ouml;hnung des Rechtsstaates, da mit selbiger alle staatsb&uuml;rgerlich, garantierten Rechte zum Schutze der B&uuml;rger, sich gegen bereits ver&uuml;btes und noch zu erwartendes Unrecht zu wehren, verloren gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf meine Frage, ob die Gewerkschaft w&uuml;sste, was da l&auml;uft, sagten sie:“ Vergessen sie die Gewerkschaft!“ Nein ich vergesse sie nicht! Als ich als junger Lokf&uuml;hrer im Jahre 1976 auf meine Dienststelle kam, versuchte man mich als Vertrauensmann zu integrieren. Man schickte mich auf einen Kurs, in der Absicht einer der ihren zu werden. Ich erkannte jedoch sehr schnell, dass damit mein Freigeist und rebellischer Charakter durch die erforderliche Anpassung gez&uuml;gelt w&uuml;rde, wozu ich nicht bereit war, was aber an meiner &Uuml;berzeugung und meinem grundlegenden Bekenntnis zur Gewerkschaft nichts ge&auml;ndert hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ganzen Jahre hindurch habe ich immer wieder versucht meine Kollegen, wenn sie den Gewerkschaftsaustritt als einzige Antwort auf ihre Frustration sahen, davon zu &uuml;berzeugen, dass nicht der Austritt sondern ein Dr&auml;ngen nach Ver&auml;nderung der Strukturen der richtige Weg sei. Alle, die mich kennen, werden best&auml;tigen, dass ich nie schweigen konnte, sondern stets bem&uuml;ht war, auch die unerwarteten und nicht beabsichtigten Konsequenzen, die jeder Eingriff in ein funktionierendes System zwangsl&auml;ufig bewirkt, aufzuzeigen, und nicht alles als unaufhaltsam und unver&auml;nderbar zu akzeptieren. So war es dann auch bei den Betriebsversammlungen, w&auml;hrend des Streiks. Ich meldete mich zu Wort und lie&szlig; mir, wie alle Anwesenden es bezeugen k&ouml;nnen, vom Versammlungsleiter sein hundertprozentiges Versprechen, den einstimmigen Beschluss der Obm&auml;nner, den Streik bis zur vollst&auml;ndigen R&uuml;cknahme der Reform auszudehnen, wiederholen. Doch es sollte anders kommen, wir sa&szlig;en und diskutierten im B&uuml;ro der Vertrauensm&auml;nner, im Hintergrund lief der Fernseher, als schlagartig ein Aufschrei durch die anwesenden Kollegen ging, der Bestreikte verk&uuml;ndete das Streikende. Keiner der Anwesenden konnte glauben, was wir da sahen und h&ouml;rten. Wurden wir verraten und verkauft? Haben wir uns das verdient, nachdem wir ein Leben lang f&uuml;r genau diesen Fall einzahlten, dass dann im entscheidenden Moment von einigen wenigen gegen den Willen der Belegschaft entschieden wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Genau davor habe ich immer gewarnt, dass in dieser Organisationsstruktur die Spitze und nicht die Basis entscheidet. F&uuml;r mich war das das Ende meines Vertrauens an die FSG und an Haberzettel. Ich war zutiefst entt&auml;uscht und in meinem Stolz verletzt, dass sich eine so starke Gewerkschaft derart erniedrigen l&auml;sst und so ein blamables Ende akzeptiert. Ihr Verst&auml;ndnis von Gewerkschaft kennt offensichtlich nur das altbew&auml;hrte Verhaltensmuster, gr&ouml;&szlig;ere oder tiefergreifende Verschlechterungen oder Einsparungen als erforderlich durch den Betrieb anzuk&uuml;ndigen, um dann, dank starker Gewerkschaften und ihren z&auml;her Verhandlungen, abgeschw&auml;chte Ergebnisse als Erfolg zu verkaufen, obwohl genau die vom Betrieb beabsichtigten Einsparungen oder Verschlechterungen umgesetzt wurden. Alle wissen das, aber niemand kann sich wehren. Nach dem Streik herrschte traute Einigkeit dar&uuml;ber, es wird nicht geklagt, und wenn doch, dann verf&uuml;gen wir &uuml;ber Mittel und Wege euch solange zu qu&auml;len, bis ihr alle Hoffnung verliert.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch siehe da, nach diesem Akt der Selbstzerst&ouml;rung unserer Gewerkschaft, keimte neue Hoffnung in Form der GUG-ULV aus den Ruinen. Und so kam es, trotz trauter Einigkeit, es wird nicht geklagt, doch noch zu einer Klage, der ich mich, infolge meines unersch&uuml;tterlichen Glaubens an einen Sieg der Gerechtigkeit, selbstverst&auml;ndlich anschloss. Die seit vielen Jahren, trotz Widerstand der W&auml;hler, konsequent umgesetzte Politik der Deregulierung und Liberalisierung zeigte ihr wahres Gesicht, n&auml;mlich, dass jede Macht korrumpiert. Wie nicht anders zu erwarten war, kam es daher auch nie zu einer Verhandlung. Gibt ja auch keine gravierenden Ver&auml;nderungen f&uuml;r uns.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass der erste Gedanke, wenn ich aufstehe, und der letzte, wenn ich schlafen gehe, sich darum dreht, wie man sich angesichts dieser &Uuml;bermacht noch gegen dieses Unrecht wehren k&ouml;nne, k&uuml;mmert ja niemand, ist ja auch nur mein Leben, das ihr zerst&ouml;rt, was euren Triumph im Bade der Arroganz und Gleichg&uuml;ltigkeit ja nicht weiter st&ouml;rt. Folglich verweigerte ich auch meine Unterschrift. Als sie dann sagten, ich m&uuml;sse unterschreiben, so wie alle anderen vor mir auch, antwortete ich, wenn ich muss, dann f&uuml;ge ich jedoch hinzu: „durchgelesen und nicht anerkannt, vorbehaltlich rechtlicher Schritte“, darauf entrissen sie mir das Dokument und sagten, das d&uuml;rfe ich nicht. Auch mein Verlangen auf eine Kopie, um sie einem Anwalt zu zeigen, verweigerten sie mir mit dem Hinweis, dass sie nichts aus dem Hause geben d&uuml;rften. Weiters erkl&auml;rte ich, dass ich nicht bereit bin, so wie andere, die sich aus Ohnmacht, Angst und Verzweiflung gen&ouml;tigt sehen, psychische Leiden mittels unschwer erh&auml;ltlichen &auml;rztlichen Gutachten vorzut&auml;uschen, um der unertr&auml;glichen Willk&uuml;r und Unsicherheit zu entfliehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre Antwort: „Ich wei&szlig;, dass sie recht haben, aber sie werden keinen Richter finden, der ihnen hilft!“, war mir Best&auml;tigung genug und so erwiderte ich blo&szlig;: „ Und sie werden niemanden finden, der mich zwingt!“ Somit war unsere Unterhaltung vorerst beendet und es folgte eine Vorladung in die Rechtsabteilung.</p>
<p style="text-align: justify;">Dort wiederholte ich die Motive f&uuml;r meine Verweigerung, wie zuvor geschildert. Hierauf wurde mir eine Sonderregelung angeboten, so dass alle meine pensionsrechtlichen Anspr&uuml;che gewahrt bleiben. Ich erbat mir Bedenkzeit und stimmte schlie&szlig;lich dieser Sonderregelung zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Es folgte eine Vorladung zur Untersuchung in die Pensionsversicherungsanstalt, die mir sowohl meine Arbeits- als auch Dienstf&auml;higkeit bescheinigte. Aber niemand au&szlig;er mir kann entscheiden, ob ich mich in der Lage sehe, die Verantwortung als Lokf&uuml;hrer unter den geschilderten Umst&auml;nden auch zu &uuml;bernehmen. Somit wurde ich in den zeitlichen krankheitsbedingten Ruhestand versetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da viele meiner Kollegen aus der Verwaltung und anderen Bereichen, die wesentlich j&uuml;nger waren und nie einen unregelm&auml;&szlig;igen Schichtdienst machen mussten, ohne derartiger Schikanen pensioniert wurden, muss ich annehmen, dass sie mir meiner politischen Gesinnung wegen das Leben so schwer wie m&ouml;glich machen wollen. Sie verlangen von mir Gutachten und Befunde, die ich nicht habe. Ich brauche aber auch keine, da mich niemand zwingen kann, eine Verantwortung zu &uuml;bernehmen, der ich unm&ouml;glich gerecht werden kann. Vor der Reform hatten wir Chefs, die durch ihre langj&auml;hrige Verbundenheit mit dem Betrieb, &uuml;ber fundierte theoretische und praktische Kenntnisse verf&uuml;gten, sodass sie uns auch gewisse Freiheiten bei der Betriebsabwicklung und Mitgestaltung zugestanden. Der Sicherheit der Fahrg&auml;ste und G&uuml;ter wurde absolute Priorit&auml;t zugestanden und zwischen Chef und Mitarbeiter gab es gegenseitigen Respekt. Heute genie&szlig;t die kritiklose Ausf&uuml;hrung, auch irrsinniger Betriebsabl&auml;ufe, und die Anpassung an die Firmenidentit&auml;t h&ouml;chste Priorit&auml;t und Respekt versucht man sich auf Grund einer streng hierarchischen Machtstruktur zu erzwingen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sagen Sie mir, ist jetzt alles, was sich nicht unterordnet krank? Ist jeder, der nicht neoliberal gesinnt ist, krank? Sind pl&ouml;tzlich alle Werte, die unsere Gesellschaft solange vereinten, krank? Sind Selbstbestimmung und die W&uuml;rde des Menschen krank? Ist man krank, wenn man die Menschenrechte, so wie sie von der Generalversammlung der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948 erkl&auml;rt wurden, einfordert? Ist Patriotismus und Zivilcourage krank?</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich bin nicht krank, ich bin nur anders als ihr! Mir wurden eben andere Werte in die Wiege gelegt und anerzogen, nicht Egoismus und r&uuml;cksichtsloses Streben nach Macht und Geld, sondern die Wahrheit zu suchen und Realist zu bleiben, sich eine Meinung zu bilden und danach zu handeln, egal ob man sich unbeliebt macht oder nicht. Der Weg ist das Ziel und mein Weg ist es, anderen durch eigenes Handeln Mut und Hoffnung zu geben, dass es eben Menschen gibt, denen nicht alles egal ist, die sich nicht ohnm&auml;chtig dem Schicksal ergeben und so durch Tatenlosigkeit den zerst&ouml;rerischen Kr&auml;ften in unsere Gesellschaft Vorschub leisten, sondern ein Multiplikator f&uuml;r all das sein wollen, was uns als Gesellschaft verbindet und unser Leben lebenswert macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Nein, ich bin nicht so wie ihr, ich akzeptiere weder die neue Herrenklasse noch lass ich mich meiner menschlichen Werte berauben und zu einem Rohstoff machen. Ich verabscheue Menschen, die die Schw&auml;chen der anderen ausn&uuml;tzen und ihre Meinung &auml;ndern wie der Wind. Ja, ich bin ein Mensch, ich f&uuml;hle, denke und handle. Mit meiner Geburt habe ich ein Recht auf einen funktionierenden Staat erworben. Auf ein funktionierendes Rechtssystem, das mich und meine Familie vor staatlichen &Uuml;bergriffen, Willk&uuml;r und Korruption sch&uuml;tzt. Ich habe gro&szlig;e Ehrfurcht vor Gott, der Natur und dem Menschen und ich weigere mich, andere &uuml;ber mich bestimmen zu lassen. Wenn das in ihren Augen krank ist, dann bin ich krank.</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en</p>
<p>Franz Mayer</p>
<p>mayer.franz(&auml;t)aon.at</p>
<p>Weitere Verweise:</p>
<p><a href="http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&amp;threadID=8608">Offener Brief an die &Ouml;BB-Dienstleistungs GmbH des Lokomotivf&uuml;hrers Franz Mayer</a></p>
<p><span><a href="http://www.radio-utopie.de/2009/05/29/OEsterreich-Offener-Brief-an-die-OEBB-Dienstleistungs-GmbH-des-Lokomotivfuehrers-Franz-Mayer" target="_blank"><span class="article_headline">&Ouml;sterreich: Offener Brief an die &Ouml;BB-Dienstleistungs GmbH des Lokomotivf&uuml;hrers Franz Mayer</span></a></span></p>
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		<title>Innenministerin Fekter r&#252;cktrittsreif!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 16:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[peinlich]]></category>
		<category><![CDATA[Unvernunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Oktober f&#252;hlte sich Frau Fekter in diesem Selbstbeweihr&#228;ucherungsfilm sehr sicher: Doch im Standard l&#228;sst sie sich &#252;ber die Unsicherheit aus. 28. M&#228;rz 2009, 16:31 &#8220;Einbrecher machen sich wie Heuschrecken &#252;ber uns her&#8221; Innenministerin kritisiert Wiener Polizei und schl&#228;gt Pr&#228;miensystem f&#252;r Ermittler vor Wien &#8211; &#214;VP-Innenministerin Maria Fekter hat in einem Interview mit der &#8220;Presse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Oktober f&uuml;hlte sich Frau Fekter in diesem Selbstbeweihr&auml;ucherungsfilm sehr sicher:<br />
<object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/8VCm2Ms7t70&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8VCm2Ms7t70&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Doch im Standard l&auml;sst sie sich &uuml;ber die Unsicherheit aus.</p>
<blockquote><p>28. M&auml;rz 2009, 16:31<br />
&#8220;Einbrecher machen sich wie Heuschrecken &uuml;ber uns her&#8221; Innenministerin kritisiert Wiener Polizei und schl&auml;gt Pr&auml;miensystem f&uuml;r Ermittler vor</p>
<p>Wien &#8211; &Ouml;VP-Innenministerin Maria Fekter hat in einem Interview mit der &#8220;Presse am Sonntag&#8221; ein Ma&szlig;nahmenpaket gegen die Kriminalit&auml;t angek&uuml;ndigt. Unter anderem sollen auf freiem Fu&szlig; angezeigte Verd&auml;chtige eine Kaution von mehreren tausend Euro hinterlegen m&uuml;ssen. Kritik &uuml;bte die Ressortchefin an der Wiener Polizei, die noch nicht die Effizienz habe, &#8220;die m&ouml;glich und n&ouml;tig&#8221; sei.<br />
<a href="http://" target="_blank">http://derstandard.at/?url=/?id=1237228604614</a></p></blockquote>
<p>Frau Fekter entlarvt schon wieder, dass &Ouml;sterreich das Land der ungen&uuml;tzten R&uuml;cktrittschancen ist.</p>
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