Archiv für die 'Attnang' Kategorie

Attnang ist dunkel, wenn der Fernseher nicht funzt

Heute am Abend hatten wir ein starkes Unwetter mit Sturmböen und Hagel. Meiner Konstruktionskunst sei gedankt, dass das Windrad nicht dennoch weggeflogen ist und massig Strom erzeugen durfte, welchen ich für Dauerstromverbraucher benutze.

Was mich jedoch gerade stark wunderte, war die Dunkelheit in meiner Umgebung – alle im Bett, keiner las ein Buch oder seine gestapelten Zeitungen.  Es ist nämlich das KNR Kabelfernsehen ausgefallen, was die Leute wohl ins Bett jagt.

Es ist schön, wenn das Fernsehen ausfällt, denn dann werden die Menschen fast nicht angelogen – sonst immer.

Erstellt am Donnerstag 23. Juli 2009
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Merkwürdige Flüge über Attnang

Nicht nur, dass ohnehin ständig Hubschrauber sehr tief über das Attnanger Ortsgebiet fliegen, seit gestern, den 11. Juli 2009, zieht ein Propellerflieger ganztägig sehr seicht seine Runden über die Stadtgemeinde. Heute mittags erkundigte ich mich fernmündlich bei hiesigen Polizei und fragte, ob sie von diesem Flieger etwas wüssten, was mir mit einem sofortigen, klaren „Nein“ beantwortet wurde. Nachdem ich einen Google-Flieger ins karge Gespräch brachte, sagte mir der diensthabende Polizist, dass dieses Google-Flugzeug eine Genehmigung habe und ohnehin schon seit gestern flöge.

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Erstellt am Sonntag 12. Juli 2009
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Ex-FPÖler treten als SP-Brecher bei der Wahl für die VP an

Stadträtin Edda Falkner und Karl Asamer, beide ehemals heftige Gesinnungsvertreter der FPÖ, treten „parteiunabhängig“ bei der Gemeindratswahl für die ÖVP an – berichten die OÖNachrichten.

Der FP-Bezirksobmann Heinz Hackl, der diesen Schachzug ebenfalls aus der Presse erfahren musste, kommentiert ihn mit, „Reisende soll man nicht aufhalten“, was nicht sehr nach Begeisterung klingt.

„Die Idee kommt vor der Ideologie“ meint VP-Vizebürgermeister Hans Baier, doch welche Idee dahinter steckt, will sich mir nicht erschließen. Baiers eingefädelte Idee ist wahrscheinlich „die absolute Mehrheit der SP zu brechen, was der Stadt gut täte“, wie er sich laut Zeitungsbericht vom 9. Juni äußerlte. Das nenne ich mal redliche Ziele, so die VP, anstatt zu verbinden, sich zwei politische Pitbulls ins Lager holt, um eine andere Fraktionsmehrheit zu brechen – was jetzt nicht bedeutet, ich wäre oder war mit einer SPÖ Mehrheit zufrieden. Letztendlich geben sie – die Parteien – nur Geld aus, dafür nehmen sie weniger ein. Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag 9. Juni 2009
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EU-Wahl Attnang-Puchheim

Wir haben einen kleinen Teil der EU-Wahl mitentschieden – ich habe Hans Peter Martin gewählt.

Hier die Ergebnisse im Vergleich zur EU04

Die SPÖ verliert 10,48 Prozentpunkte und landet bei 32,1 Prozent. Einen Triumph gibt es für Hans-Peter Martin mit 18,74 Prozent der Stimmen. Die FPÖ mit ca. 18,29 Prozent verstärkt sich mit plus 12,02. Die ÖVP büßt 3,23 Prozentpunkte ein und wird mit 12,22 Prozent Attnangs vierte Kraft. Die Grünen verlieren 4,12% und kommen auf 8,08 Prozent. Und das BZÖ erreicht 3,32 %. Die Julis bekommen 0,7 % und die KPÖ 0,58 Prozent. Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag 7. Juni 2009
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Unser Wasser

LINZ. Mehr als 9200 Wasserproben haben Kontrolleure des Landes im Vorjahr untersucht. In sechs Prozent der Fälle war das Wasser ungenießbar.Hauptsächlich waren es mikrobiologische Verunreinigungen, die das Wasser ungenießbar machten, im geringen Umfang Überschreitungen des Nitratwertes. 2007 waren noch acht Prozent der Proben verseucht.

Die Kontrolleure des Landes OÖ. haben gestern ihren Rechenschaftsbericht abgelegt. Fast 25.000 Wasserproben, Betriebe, Spielzeuge und Lebensmittel wurden 2008 untersucht: Bei Bratwürstl, Schlagobersautomaten und Eiswürfel zeigten sich zum Teil starke Verbesserungen. Bei Reis und Sojaprodukten wurde keine einzige gentechnikmanipulierte Verunreingung entdeckt.
OÖNachrichten

Land OÖ setzt den Gemeinden das Messer an!
Ein sehr knapper Bericht mit wenig Inhalt!
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Erstellt am Mittwoch 8. April 2009
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Regionalwährung Phoenix

Wir haben eine Attnanger Währung – den Pheoenix – und es ist schon lange an der Zeit, dass diese für die Stärkung der Regionalwirtschaft als Freigeld aktiviert wird. Wurde dieses Thema schon mal im Gemeinderat zur Sprache gebracht? Wenn nein, warum nicht?

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf das Wirtschaftswunder von Wörgl hinweisen, welches auf einer umlaufgesicherten Geldideologie nach Silvio Gesell basiert. Trotz schwerer Wirtschaftskrise zur Vorkriegszeit, wuchs die Wörgler Wirtschaft, während alles rundherum verarmte. Das Experiment wurde nach ca. einem Jahr von der Österreichischen Nationalbank mit anrückenden Panzern eingestellt. Die östererichische Staatsadministration wollte also den Krieg nicht verhindern, sondern fördern – denn in einer, durch eine Umlaufwährung florierenden Wirtschaft gibt es keine Gründe für Krieg.

Wer Interesse an dieser Sache gefunden hat, der kann sich eine Radiosendung über das Wörgler Wirtschaftswunder unter folgendem Link runterladen.

Radiosendung über das Wirtschaftwunder von Wörgl

Wer es noch genauer wissen will, hier eine Geschichte über unser absolut betrügerisches Geldsystem:

Der Fehler im System!
Gib mir die Welt plus 5 Prozent

Dazu gibt es auch einen Film

Erstellt am Mittwoch 25. März 2009
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Ein Brückerl für 80.000 Euro! Was kostet die Welt?

Die Geschichte ist schon länger aus, dennoch nervt der Umstand der Geldverschwendung. Um 80.000 Euro stellt man einen Keller samt großzügigem Rohbau auf. Wenn ich dann ein Brückerl entdecke, welches um 80.000 Euros nicht vergoldet ist, dann kann ich gar nicht so viel essen, was ich eigentlich kotzen möchte. Wer hat das Geld verdient? Wie viel floss davon wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück und endete nicht in irgendeiner Kapitalinvestition?

Brücke Waldstrape

Brücke Waldstraße

Ergänzung am 7. Juni 2009:

Anlässlich meines heutigen Urnenganges zur EU-Wahl 09, hat mich unser Alt-Bürgermeister Herr Glaser auf diesen Eintrag angesprochen und mir einige erklärende Worte gegeben, die ich hier kommentiere, sodass der Inhalt nachvollziehbar ist.

Freilich war diese Brücke notwendig – ich kannte das Problem, zumal ich in der Waldstraße wohnte und ein paar Überschwemmungen erleben durfte. Doch dies betraf nicht meine Kritik. Mich empört der unverschämt hohe Preis. Jeder Handwerker und Häuslbauer weiß, dass EUR 80.000,- zu viel vom kostbaren Volksvermögen sind, für welches die Menschen wöchentlich 40 Stunden für einen fremden Gewinn Arbeitsleid ertragen müssen und davon ihre Steuern und hohen Abgaben bestreiten. Die Gemeinde verwaltet fremdes Geld treuhändisch, wird für diese Dienstleistung auch entlohnt und ist meiner Auffassung nach verpflichtet, die kostengünstigste Lösung zu finden.

Mir ist schon klar, dass es einzuhaltende Bestimmungen gibt, die den Preis hochjagen sollen, jene ich permanent besonders kritisiere. In Anbetracht der heftigen Wirtschaftskrise, mit Kurzarbeit und Massenentlassungen, muss ich auf den Volksmund verweisen:

„Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral!“

Wenn die Zeiten schlecht sind, dann kann man die Gewinnziele einer Firma Niederndorfer eben nicht erfüllen und muss beginnen eine andere, tauglichere Priorität zu setzen. Die Gemeinde ist für die Bürger und nicht für die ohnehin steuerlich bevorzugten Körperschaften verantwortlich.  Es kann und darf nicht sein, dass Gesetze einer Minderheit massiv nützen und der Mehrheit großen Schaden zufügen, weil dies sowieso verfassungwidrig ist.

Erstellt am Montag 16. März 2009
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Spenden an die Feuerwehr

Heute war die Feuerwehr bei mir und wollte wieder mal Geld! Obwohl ich ein freigiebiger Spender bin, hat es mir diesmal gereicht und ich habe aus gutem Grund nix gegeben.

Wir haben auf einem Quadratkilometer drei Feuerwehren – ich weiß nicht, warum wir das so kostenintensiv betreiben müssen, wo doch unlängst eine Studie rauskam, dass die Feuerwehren Österreichs pro Jahr durchschnittlich 3 Einsätze haben – dafür mehrere, steuerfreie Bierzelte.

Der Feuerwehrmann konnte mir übrigens darüber keine Auskunft geben.

Erstellt am Mittwoch 24. Dezember 2008
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Attnang hat 2008 gewählt!

Leider hat diese Wahl nix gebracht – hier das traurige Ergebnis.

Attnang Puchheim hat 2008 so gewählt.

SPÖ        39,75%
ÖVP        15,06%
GRÜNE   8,98%
FPÖ        23,75%
BZÖ        8,40%
RETTÖ   1,00%
LIF          0,98%
KPÖ        0,69%
DC          0,78%
LINKE   0,02%
FRITZ    0,60%

Ein ganz schlimmer Rechtsruck und man braucht keine Wählerstromanalyse um zu wissen, dass sich in den beiden Hauptparteien Wechselfaschisten tummeln. Wenn ein SPÖler oder ein Dollfußverehrer dann die Rechten wählt, so ist das, wie wenn sich ein Veganer oder Vegetarier  an einem Tierschlachtfhof beteiligt. Seltsam ist aber, dass es noch immer Menschen gibt, die wirklich glauben, der Faschismus sei mit noch mehr Faschismus zu beseitigen – oder wie A. Einstein gesagt haben soll:

 Wir können unsere Probleme nicht mit jenen Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.

Erstellt am Montag 29. September 2008
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Dachdecker verunglückt tödlich!

Gestern hat ein guter Spezi sein Leben bei der Arbeit verloren.
http://www.im-salzkammergut.at

http://www.nachrichten.at/regional/salzkammergut/676521

Viel fällt mir dazu nicht ein. Mein Beileid den Angehörigen.

Das Begräbnis ist am Freitag, den 2. Mai 2008 um 14 Uhr beim Attnanger Friedhof.

Erstellt am Dienstag 29. April 2008
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