Grundlagen zum Thema „Sparen“

Dieser Kommentar war von mir via Facebook an Sandra:

Wenn ein Staat oder eine Gemeinde spart, dann können entweder die Einnahmen erhöht, oder die Ausgaben vermindert werden; dazu ein fiktives Beispiel aus Palermo:

Wenn ich bei schönem Wetter mit 3,82 Euro in die Stadt gehe, um mir ein Leberkässemmerl und einen Liter Milch zu kaufen, so entstünde der potentielle Mehrwert „Leberkässemmerl plus 1l Milch“. Leider hielt das Wetter nicht und es begann ganz stark zu regnen, ich wurde pitschnass und das überflüssige Regenwasser floss über den verpflichtend zu tragenden Regenwasserzähler in die Kanalisation. Diesen Vorgang hat einer der neuen privaten Überwachungssheriffs beobachtet, Weiterlesen »

Erstellt am Samstag 12. Februar 2011
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Offener Brief an die ÖBB-Dienstleistungs GmbH des Lokomotivführers Franz Mayer

Offener Brief

ÖBB-Dienstleistungs Gmbh
Business Park Vienna, Haus A
Clemens-Holzmeister-Straße 6
1100 Wien

Betrifft: Verweigerung der Nachuntersuchung

Sehr geehrte Frau Zechmeister,

wie ich Ihnen bereits bei unserem ersten Vieraugengespräch sagte, und unschwer anhand meiner emotionalen Reaktion für Sie zu erkennen war, bin ich definitiv nicht bereit, mich den vom Unternehmen, als von Gott vorgegebenen neoliberalen Spielregeln, widerstandslos zu unterwerfen. Da das geschriebene Wort bezüglich Beweisbarkeit, Veränderbarkeit und Beständigkeit höherwertiger ist als das gesprochene und ich auch eventuelle Zweifel an meiner konsequenten Haltung ausschließen möchte, ziehe ich es vor, mich schriftlich zu äußern. Im Anschluss werde ich meine Beweggründe anführen, die mich aufgrund meiner Rechtschaffenheit und in Erfüllung meiner staatsbürgerlichen Pflichten, wie ich sie auch in unserem Gespräch äußerte, zu diesem Verhalten zwingen. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag 29. Mai 2009
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Ein Brückerl für 80.000 Euro! Was kostet die Welt?

Die Geschichte ist schon länger aus, dennoch nervt der Umstand der Geldverschwendung. Um 80.000 Euro stellt man einen Keller samt großzügigem Rohbau auf. Wenn ich dann ein Brückerl entdecke, welches um 80.000 Euros nicht vergoldet ist, dann kann ich gar nicht so viel essen, was ich eigentlich kotzen möchte. Wer hat das Geld verdient? Wie viel floss davon wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück und endete nicht in irgendeiner Kapitalinvestition?

Brücke Waldstrape

Brücke Waldstraße

Ergänzung am 7. Juni 2009:

Anlässlich meines heutigen Urnenganges zur EU-Wahl 09, hat mich unser Alt-Bürgermeister Herr Glaser auf diesen Eintrag angesprochen und mir einige erklärende Worte gegeben, die ich hier kommentiere, sodass der Inhalt nachvollziehbar ist.

Freilich war diese Brücke notwendig – ich kannte das Problem, zumal ich in der Waldstraße wohnte und ein paar Überschwemmungen erleben durfte. Doch dies betraf nicht meine Kritik. Mich empört der unverschämt hohe Preis. Jeder Handwerker und Häuslbauer weiß, dass EUR 80.000,- zu viel vom kostbaren Volksvermögen sind, für welches die Menschen wöchentlich 40 Stunden für einen fremden Gewinn Arbeitsleid ertragen müssen und davon ihre Steuern und hohen Abgaben bestreiten. Die Gemeinde verwaltet fremdes Geld treuhändisch, wird für diese Dienstleistung auch entlohnt und ist meiner Auffassung nach verpflichtet, die kostengünstigste Lösung zu finden.

Mir ist schon klar, dass es einzuhaltende Bestimmungen gibt, die den Preis hochjagen sollen, jene ich permanent besonders kritisiere. In Anbetracht der heftigen Wirtschaftskrise, mit Kurzarbeit und Massenentlassungen, muss ich auf den Volksmund verweisen:

„Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral!“

Wenn die Zeiten schlecht sind, dann kann man die Gewinnziele einer Firma Niederndorfer eben nicht erfüllen und muss beginnen eine andere, tauglichere Priorität zu setzen. Die Gemeinde ist für die Bürger und nicht für die ohnehin steuerlich bevorzugten Körperschaften verantwortlich.  Es kann und darf nicht sein, dass Gesetze einer Minderheit massiv nützen und der Mehrheit großen Schaden zufügen, weil dies sowieso verfassungwidrig ist.

Erstellt am Montag 16. März 2009
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Spenden an die Feuerwehr

Heute war die Feuerwehr bei mir und wollte wieder mal Geld! Obwohl ich ein freigiebiger Spender bin, hat es mir diesmal gereicht und ich habe aus gutem Grund nix gegeben.

Wir haben auf einem Quadratkilometer drei Feuerwehren – ich weiß nicht, warum wir das so kostenintensiv betreiben müssen, wo doch unlängst eine Studie rauskam, dass die Feuerwehren Österreichs pro Jahr durchschnittlich 3 Einsätze haben – dafür mehrere, steuerfreie Bierzelte.

Der Feuerwehrmann konnte mir übrigens darüber keine Auskunft geben.

Erstellt am Mittwoch 24. Dezember 2008
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