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	<title>Attnang-Puchheim &#187; Heinz Hackl</title>
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	<description>Feines, Kurioses, Schönes, Verwerfliches, Hinterlistiges der Stadt aus dem Salzkammergut!</description>
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		<title>Ex-FP&#214;ler treten als SP-Brecher bei der Wahl f&#252;r die VP an</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 15:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Attnang]]></category>
		<category><![CDATA[diktatorisch]]></category>
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		<description><![CDATA[Stadtr&#228;tin Edda Falkner und Karl Asamer, beide ehemals heftige Gesinnungsvertreter der FP&#214;, treten &#8220;parteiunabh&#228;ngig&#8221; bei der Gemeindratswahl f&#252;r die &#214;VP an &#8211; berichten die O&#214;Nachrichten. Der FP-Bezirksobmann Heinz Hackl, der diesen Schachzug ebenfalls aus der Presse erfahren musste, kommentiert ihn mit, &#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221;, was nicht sehr nach Begeisterung klingt. &#8220;Die Idee kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stadtr&auml;tin Edda Falkner und Karl Asamer, beide ehemals heftige Gesinnungsvertreter der FP&Ouml;, treten &#8220;parteiunabh&auml;ngig&#8221; bei der Gemeindratswahl f&uuml;r die &Ouml;VP an &#8211; berichten die <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/art71,196044" target="_blank">O&Ouml;Nachrichten.</a></strong></p>
<p align="justify">Der FP-Bezirksobmann Heinz Hackl, der diesen Schachzug ebenfalls aus der Presse erfahren musste, kommentiert ihn mit, <strong>&#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221;</strong>, was nicht sehr nach Begeisterung klingt.</p>
<p align="justify"><strong>&#8220;Die Idee kommt vor der Ideologie&#8221;</strong> meint VP-Vizeb&uuml;rgermeister Hans Baier, doch welche Idee dahinter steckt, will sich mir nicht erschlie&szlig;en. Baiers eingef&auml;delte Idee ist wahrscheinlich <strong>&#8220;die absolute Mehrheit der SP zu brechen, was der Stadt gut t&auml;te&#8221;</strong>, wie er sich laut Zeitungsbericht vom 9. Juni &auml;u&szlig;erlte. Das nenne ich mal redliche Ziele, so die VP, anstatt zu verbinden, sich zwei politische Pitbulls ins Lager holt, um eine andere Fraktionsmehrheit zu brechen &#8211; was jetzt nicht bedeutet, ich w&auml;re oder war mit einer SP&Ouml; Mehrheit zufrieden. Letztendlich geben sie &#8211; die Parteien &#8211; nur Geld aus, daf&uuml;r nehmen sie weniger ein.<span id="more-21"></span></p>
<p align="justify">Jetzt geht&#8217;s in unserer Gemeinde zu wie unter Peitscherlbuam, wo wir doch ohnehin am Anfang und  Ende der Stadt jeweils ein Bordell pflegen &#8211; muss denn diese Art des Machtneides auch im Rathaus einziehen?</p>
<p align="justify">Zur&uuml;ck zu unseren beiden FP-Abtr&uuml;nnigen: beide verlie&szlig;en sie 2005 die FP&Ouml;; Edda Falkner nach 34 Jahren wegen interner Hickhacks; Karl Asamer nach 20 Jahren, denn er br&uuml;tete an einer eigenen Liste, mit gleichbleibender <strong>&#8220;Artikulierung, Konsequenz und auch Lautst&auml;rke&#8221;</strong>, wie er selbst sagte &#8211; doch dann kreuzte des &Ouml;VP Vizeb&uuml;rgermeister Expansionsidee deren Gem&uuml;t &#8211; und nun fischen zwei Ex-FP&Ouml;ler mit &#8220;Rechten&#8221; K&ouml;dern in konservativen Gew&auml;ssern der &Ouml;VP.</p>
<p align="justify">Ich frage mich nun, wenn FP&Ouml;-Konvertiten f&uuml;r die &Ouml;VP fischen &#8211; ist das dann ein Rechts- oder ein Linksruck. Wir sind gespannt, was das ist, wenn die Attnanger &Ouml;VP mit zwei Kollaborateuren kuschelt.</p>
<p align="justify">Keinesfalls will ich heiliger als der Papst sein, doch eine kleine Stadtgemeinde braucht den nachgeeiferten  Landes- und Parlamentswahnsinn ganz und gar nicht. Ein inszenierter Kampf, der den Einwohnern glaubhaft machen soll, dies w&uuml;rde irgendwem, au&szlig;er den eitlen Streith&auml;hnen, Nutzen bescheren, ist ein schon l&auml;ngst erkanntes Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem – doch:</p>
<p align="justify"><strong>Wer ein Problem erkennt – und nichts dagegen unternimmt, ist wom&ouml;glich Teil des Problems.</strong></p>
<p align="justify">W&auml;re es nicht endlich an der Zeit der Parteidiktatur zu entfliehen und Parteien dorthin zu verfrachten, wo sie hingeh&ouml;ren, n&auml;mlich in die sauteure Attnanger Kanalisation, damit die Energien der Stadtgemeinde und nicht dem eitlen Hickhack zugute kommen? Ist es tats&auml;chlich unm&ouml;glich, alle Fraktionen im Regen stehen zu lassen und die Besten zu einer einzigen Attnang-Puchheim Partei zu verb&uuml;nden? Ich sp&uuml;re von der Politikerarbeit nix au&szlig;er, dass sie den B&uuml;rgern immer wieder erkl&auml;ren was nicht m&ouml;glich ist.</p>
<p align="justify">Wir brauchen B&uuml;ndnisse f&uuml;r die B&uuml;rger und keine Opposition gegen die B&uuml;rger, wir brauchen ein Team und keine sich brechenden K&auml;mpfer, wir brauchen Ideen f&uuml;r alle und keine Idee f&uuml;r eine Fraktion, wir brauchen eine Intitiativdemokratie oder Anlassdemokratie und keine  PPPP (Peinliche Packelei um Partei Posten)</p>
<p align="justify">Altbundeskanzler Fred Sinowatz sagte mal: <strong>&#8220;Ohne Partei bin ich nichts!&#8221; </strong>- und er wusste wohl nicht, dass er damit vollkommen recht hatte. Denn der Umkehrschluss dieser Aussage ist, dass Leute, die nichts sind, zu einer Partei gehen, damit sie etwas werden.</p>
<p align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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