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	<title>Attnang-Puchheim &#187; Lissabon</title>
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	<description>Feines, Kurioses, Schönes, Verwerfliches, Hinterlistiges der Stadt aus dem Salzkammergut!</description>
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		<title>1. Dezember 2009: EU-Vertrag von Lissabon ist mit einer Panne in Kraft!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 22:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Erm&#228;chtigungsvertrag oder auch Entdemokratisierungsvertrag zu nennen, ist seit heute Mitternacht f&#252;r alle 27 EU-L&#228;nder in Kraft getreten. Genau dieser Vertrag sieht vor, dass das EU-Parlament mehr Macht in den Bereichen Justiz und innerer Sicherheit, bei Migration, bei der Polizeizusammenarbeit &#8211; Datenaustausch inklusive &#8211; bekommt. Fr&#252;her konnten die EU-Innenminister, so sie sich einig waren, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://hauptwort.at/wp-content/uploads/maria_fekter.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-588" title="maria_fekter" src="http://hauptwort.at/wp-content/uploads/maria_fekter.jpg" alt="maria_fekter" width="300" height="180" /></a><strong>Der Erm&auml;chtigungsvertrag oder auch Entdemokratisierungsvertrag zu nennen, ist seit heute Mitternacht f&uuml;r alle 27 EU-L&auml;nder in Kraft getreten. Genau dieser Vertrag sieht vor, dass das EU-Parlament mehr Macht in den Bereichen Justiz und innerer Sicherheit, bei Migration, bei der Polizeizusammenarbeit &#8211; Datenaustausch inklusive &#8211; bekommt.</strong><span id="more-166"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Fr&uuml;her konnten die EU-Innenminister, so sie sich einig waren, an den gew&auml;hlten Volksvertretern vorbei agieren. Nun, mit dem Vertrag von Lissabon, reicht ein einziges Veto, um eine Entscheidung zu Fall zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die gro&szlig;e Pr&uuml;fung des neuen, in Kraft getretenen Vertrages w&auml;re das Ergebnis gewesen, ob US-Beh&ouml;rden auf die Bankdaten der Europ&auml;er zugreifen d&uuml;rfen. Hierzu schreibt der Standard in seiner heutigen Ausgabe.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fekter, die wegen ihrer H&auml;rte umstrittene Innenministerin,</strong> hatte ihren entscheidenden Moment, in dem sie der Mut verlie&szlig;, nur wenige Stunden vorher. Es war so gegen 13.30 Uhr Montag, als die schwedische Ratspr&auml;sidentschaft im Ministerratsgeb&auml;ude zur <a href="http://derstandard.at/http://red.derstandard.at/1259280819652/Bankdaten-Weitergabe-Umstrittenes-Swift-Abkommen-abgesegnet">Entscheidung &uuml;ber ein Interimsabkommen von EU und USA (&#8220;Swift&#8221;)</a> aufrief.</p>
<p style="text-align: justify;">Es regelt mit einigen schwammigen Formulierungen, unter welchen Bedingungen US-Beh&ouml;rden auf Bankdaten aus Europa zugreifen k&ouml;nnen zum Zwecke der Terroristenbek&auml;mpfung. Das Veto eines einzigen Landes h&auml;tte gereicht, um das Papier (gegen das die EU-Parlamentarier heftig opponierten) zum Scheitern zu bringen.<br />
<strong><br />
Aber als es so weit war, enthielt sich Fekter der Stimme &#8211; so wie auch ihre Kollegen aus Deutschland, Ungarn und Griechenland. Dabei hatte sie noch am lautesten und heftigsten dagegen gek&auml;mpft. Andere L&auml;nder, die zuvor Bedenken gegen den US-Zugriff auf Daten aus Datenschutzgr&uuml;nden erhoben hatten, waren schon vorher umgefallen:</strong> &#8220;Ich w&auml;re auf allen Titelseiten in allen europ&auml;ischen Medien gewesen, das Europaparlament h&auml;tte mir die F&uuml;&szlig;e gek&uuml;sst. Aber ich habe hier auch eine staatspolitische Aufgabe zu erf&uuml;llen&#8221; , erkl&auml;rte sie hinterher ihre Aufgabe. Schlie&szlig;lich sei &Ouml;sterreich ein kleines Land, <strong>es w&auml;re &#8220;nicht klug gewesen&#8221; , sich querzulegen, <span style="color: #ff0000;">wenn man von den USA noch etwas will.</span></strong> Das sei mit Kanzler, Au&szlig;enminister und Finanzminister in Wien abgesprochen.<br />
<a href="http://derstandard.at/1259280886910/Verpatzte-Premiere-fuer-neuen-EU-Vertrag">Verpatzte Premiere f&uuml;r neuen EU-Vertrag</a></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Die &#8220;harte&#8221; Frau Fekter zeigt also nur, dass sie die Famile der Arigona Zogaj per Gesetz massakrieren kann, w&auml;hrend, wenn es um eine wichtige Sache f&uuml;r alle Europ&auml;er geht, sie genau tut, was ihrem weiteren Fortkommen dient. Sie verzichtet sogar, dass ihr ganz Europa die F&uuml;&szlig;e k&uuml;sst.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser EU-Sophismus (etwas sagen, doch etwas ganz Anderes meinen) geht mit dem Lissabon-Vertrag voll auf. Die Mietm&auml;uler m&uuml;ssen sich nur der Stimme enthalten und jedes Gesetz der Menschenverachtung kann EU-weit durchgesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir sollten jedoch nicht nur schwarzmalen und tats&auml;chlich m&ouml;gliche Vorteile des neuen EU-Vertrages testen. Mit 1 Million gesammelter Unterschriften soll der EU-Komplex zu zwingen sein, sich mit einer Materie zu befassen und Gesetzesvorschl&auml;ge auszuarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Denken wir also nach, wie wir dieses Werkzeug auf seine Tauglichkeit &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen.</p>
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